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Blog Beiträge markiert mit 'Garten'

Homemade Cola für den Sommerdrink



In unserem Garten wächst und gedeiht alles und ich finde auch immer wieder Sachen, die ich in vollem Eifer angepflanzt habe, ohne direkt gleich zu erkennen wofür sie gut sind. So ging es mir diesmal und ich fand Eberraute zwischen Salbei und Thymian. Schwer zu entdecken war sie nicht, denn die Pflanze war dabei meine Kräuterspirale vollends einzunehmen. Die Eberraute ist eine Pflanzenart aus der Gattung Artemisia und wird als Heil- und Gewürzpflanze verwendet. Aber, sie hat noch einen ganz anderen Vorteil- sie schmeckt und riecht nach Cola!

Du brauchst:
ein paar Zweige Eberraute
Datteln
Zitronen
Mineral
Schraubgefäße
Stabmixer



Um eine natürliche Süße zu erzeugen einfach Datteln in Wasser einlegen und ein paar Stunden einweichen lassen. Ebenso die Eberraute in ein Schraubgefäß mit einer aufgeschnittenen Zitrone geben und einen Tag stehen lassen.
Am nächsten Tag die Datteln pürieren- es entsteht eine Paste. Wer will kann diese noch abseihen, damit die Cola später klar ist.
Die Eberraute abgießen und den Sud abfüllen. Ich kann euch hier leider keine genauen Mengenangaben geben, denn wir sind immer noch am experimentieren, wieviel Dattelpaste, Mineral und Eberrautensud am Besten zusammenpassen.
Zurzeit machen wir eine Mischung aus ca. ¼ Dattelmuß, ¼ Eberrautensud und ½ Mineralwasser. Nun nur noch ein paar Eiswürfel dazu und die natürliche Cola ist fertig.



Meine Kinder lieben es und ich muss auch ehrlich sagen, dass ich mehr als begeistert bin, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass man so einfach Cola machen kann- und das ganz natürlich!
Lg Christina

DIY Fackeln für den Herbstgarten



Der Sommer neigt sich jetzt schön langsam aber stetig dem Ende zu und die Abende auf der Terrasse werden immer dunkler und kälter. Um hier ein wenig Abhilfe zu schaffen habe ich mir ein paar Tischfackeln aus Gläsern und alten Kupferteilen die noch herumlagen gebastelt. Wer keine Gläser zur Hand hat kann aber auch ohne weiteres alte Weinflaschen nehmen, je nach Öffnung müssen hier die geeigneten Kupfer-Absatznippel gewählt werden.



Du brauchst:
saubere Glasflaschen
Kupfer-Absatznippel (Größe ist abhängig von der Flasche und dem verwendeten Docht)
Kupferendkappen (möglichst groß; ca. 22mm)
Biegeringe und Gliederkette
Fackeldocht
Lampenöl
Metallbohrer und Zange



Am Besten die Flasche und den Docht in den Baumarkt mitnehmen um die geeigneten Absatznippel zu finden.
Mit einem kleinen Bohrer (2er oder 3er) ein Loch am oberen Ende der Endkappe bohren. Den Biegering öffnen und mit einer kleinen Kombizange so zusammendrücken, dass eine Schlaufe entsteht und der zusammengedrückte Teil durch die Öffnung der Endkappe passt. Die Endkappe umdrehen und die beiden abstehenden Endstücke des Biegerings auseinanderbiegen, damit der Ring haltet (klingt sehr kompliziert, ist es aber nicht- einfach ausprobieren ;-))



Die Gliederkette außen an der Schlaufe des Biegerings befestigen. Mit der Gliederkette nun einfach einen Ring um die Flasche legen und mit einem Biegering befestigen. Die Flasche mit Lampenöl befüllen, den Absatznippel auf die Flasche setzen und den Docht hindurchschieben. Warten bis sich der Docht ganz mit Lampenöl angesaugt hat. Zum ausdämpfen einfach die Endkappe auf den Docht geben.
Nun stehen ein paar letzten lauen Abenden auf der Terrasse nichts mehr im Wege,
lg Christina

Monsteragrün



Die Terassenzeit hat bei uns schon begonnen und so gibt es auch wieder einiges zu dekorieren. Das einzige Problem dabei- ich kann mich nicht zwischen grün und meeresblau entscheiden.
Aber heute starte ich einfach mal mit Monsteragrün!



Du brauchst:
Gläser (alte Marmeladegläser oder Ähnliches)
braune dünne Juteschnur
dickeres Juteseil
Schwemmholz
Draht
Filz-Monstera-Anhänger
Teelichter



Meine Gläser hatten schon einen Henkel, aber wenn ihr leere Marmeladegläser verwendet, dann müsst ihr erst einen machen. Dazu einfach einen Draht rund um die Öffnung wickeln und dann eine große Schlaufe obenherum machen. Zum Schluss die beiden Enden etwas miteinander verdrehen.
Um die Gläser etwas aufzupeppen, einfach etwas Juteschur rundherumwickeln und Filzmonsteras daran befestigen. Sollten die Anhänger unschön wegstehen kann man sie einfach mit einem Tropfen Heißkleber fixieren.



Aus dem Draht eine Schnecke biegen und das andere ende rund um das Schwemmholz wickeln und das abstehende Ende oben fixieren. Sind alle Aufhängungen angebracht, können die Gläser montiert werden. Damit das Holz auch gerade hängt, muss mit dem Seil ein Mittelpunkt austariert werden.
Schon ist sie fertig meine monsteragrüne Aufhängung. Aber auch die meeresblaue Deko steht schon in den Startlöchern. Doch dazu ein anderes Mal…
Lg Christina

Modellierbeton und Meisenkugel


Die Kälte hat uns wieder fest mi Griff und wir füttern jeden Tag brav unsere Vögel. Wie man tolle Vögelhäuschen selbst machen kann, habe ich schon hier gezeigt. Auch dieses Jahr waren wir wieder fleißig und haben ein etwas größeres Vogelhaus aus Zweigen aus dem Wald und Reisig gebaut. Das nehmen die Vögel auch wirklich gut an, nur mit unseren Meisenkugel wollte es nicht wirklich klappen. Deshalb haben wir es mal mit einer Abdeckung und einem neuen Material versucht- Modelliermasse im Betonlook.
Du brauchst:
lufthärtende Modelliermasse im Betonlook
Styroporkugel (so groß das die Meisenkugel darunter Platz hat)
Frischhaltefolie
Draht, Schaschlikspieß
Versiegelungsspray
Ausroller, Zange, optional Stempel



Die Modelliermasse gut durchkneten und anschließend flach in Form eines Kreises ausrollen. Die Wandstärke sollte dabei ca. 1cm betragen. Wenn euch noch Modelliermasse übrigbleibt diese wieder gut verschließen. Wer wie ich keine perfekten Kanten möchte kann sich einfach einen Kreis so zurechtformen, ansonsten einfach eine Schüssel in der passenden Größe als Schablone verwenden.
Damit die Modelliermasse nicht anklebt, die Styroporkugel gut mit Frischhaltefolie überziehen und in ein Glas zur Fixierung stellen.



Die Modelliermasse darauf positionieren und wenn notwendig überschüssige Stücke abschneiden. Wer möchte kann dann die Oberfläche noch mit Stempel oder einem anderen Muster verzieren. Zum Schluss mit einem Schaschlikspieß in der Mitte oben ein Loch für die spätere Aufhängung hineinbohren. Das Ganze ca. 3 Tage trocknen lassen, die Styroporkugel entfernen und auch von der anderen Seite ein paar Tage trocknen lassen.
Damit die Abdeckung wasserfest ist muss sie noch mit einem Sealer eingesprüht werden (wieder gut trocknen lassen). Mit einem Stück Draht eine Schlaufe formen, durch das Loch ziehen und innen die Meisenkugel befestigen.



Ich muss sagen ich fand‘ das Material super zu verarbeiten und auch die Optik ist einwandfrei.
Lg Christina

Dreierlei von der Blumenwiese (Sponsored)


Der Sommer ist eindeutig vorbei und ich habe wie immer einige Blumen aus meinem Garten getrocknet und gepresst (Wie das geht seht ihr hier). Leider passiert es mir dabei viel zu oft, dass sie von kleinen Viechern zermürbt werden oder ich sie einfach vergesse und sie zerfallen mit der Zeit. Aber nicht dieses Jahr!
Ich habe euch ja schon vor einiger Zeit piccolina- der Waldkindergarten vorgestellt und genau dort habe ich auch einen Spray gefunden der mein Problem löst: Flora- Konservier- und Imprägnierspray für Blumen und Pflanzen. Um euch zu zeigen was der alles kann, habe ich heute gleich 3 Projekte für euch:

Du brauchst für alle 3 Projekte:
getrocknete Blumen
Flora Konservier- und Imprägnierspray
Schere

Die Kerze
Kerze
Wachskleber
Zierbuchstaben
Zuerst den getrockneten Lavendel in einem gut belüfteten Raum (am Besten draußen) mit Floraspray einsprühen und gut trocknen lassen. Die fertigen Blumen auf die gewünschte Länge mit einer Schere kürzen und mit Wachskleber auf der Kerze befestigen. Da meine Kerze für die Hochzeit meiner Schwester war, habe ich hier auch noch mit Zierbuchstaben ihre Namen und das Datum hinaufgeklebt.


Die Blumenwiese
Büttenpapier
Sprühkkleber
Bilderrahmen
doppelseites Klebeband
Um einen schönen Hintergrund für unsere Blumen zu erhalten, einfach ein Papier in der passenden Größe zuschneiden und mit doppelseitigem Klebeband am Rahmen befestigen. Nun die Blumen so arrangieren wie es euch gefällt und anschließend mit Sprühkleber am Papier befestigen. Um die Viecher abzuwehren nun das ganze Bild mit Flora einsprühen und gut trocknen lassen. Anschließend den Rahmen wieder zusammenbauen.


Der Anhänger
Auch hier eine passende Blüte für den Anhänger auswählen und gut mit Flora einsprühen. Dies verhindert nicht nur den Zerfall, sondern es bilden sich auch keine Luftblasen zwischen der Blume und den Kleber. Wer genau wissen will wie’s weitergeht, kann mich gerne bei einem meiner Workshops im Perlenreich in Graz besuchen kommen. Einfach auf facebook vorbeischauen oder eine kurze mail an christina[at]kreativehaende.at und schon bekommt ihr die neuesten Infos zugeschickt.

Viel Spaß beim kreativsein,
lg Christina

In freundlicher Zusammenarbeit mit piccolina- der Waldkindergarten

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Betonkugeln für den Garten

Ich muss ja ehrlich sagen: ich bin schon wieder im Frühlingsmodus. Von mir aus muss es keinen Schnee mehr geben, denn kann ich meiner Leidenschaft dem Betonieren nachgehen. Denn ehrlich- jetzt ist es mir einfach zu kalt.
Deshalb zeige ich euch heute meine Betonkugeln für den Garten. Die sind massiv und können nicht von unseren kleinen Besuchern als Fußbälle missbraucht werden.


Du brauchst:
Spielball
Beton, Wasser
Einweghandschuhe, Mundschutz
Sand
Kübel (zum hineinsetzten und zum Betonieren)
Spachtel, Schaufel, Schere
Schleifpapier oder Flex

 

Um die Gartenkugel auch rund zu bekommen muss du zuerst einen Kübel mit Sand füllen und mit dem Ball eine Einbuchtung machen. (wie das genau geht könnt ihr in der Vollversion in unserem Downloadbereich nachlesen) Nun den Ball an der Stelle des Lufteinlasses mit einer Schere aufschneiden. Hier wirklich eine Schere verwenden, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man ein Stanley Messer nimmt, sich das Schneiden als sehr schwierig gestaltet sowie man ein Loch in den Ball gemacht macht. (Die ganze Stabilität ist weg)

Nun den Beton nach Anleitung anrühren. Hier könnt ihr entweder Kreativbeton oder auch handelsüblichen Beton verwenden. Da ihr aber recht viel braucht um einen ganzen Ball zu füllen würde ich euch zu der Baumarkt-Variante raten. Unbedingt Handschuhe und Mundschutz tragen, denn das feine Pulver findet ganz leicht seinen Weg in eure Atemwege. Nach dem Anrühren könnt ihr den Mundschutz wieder weglassen, da es jetzt zu keiner Staubbildung mehr kommt.
Den Ball nun mit Hilfe einer Spachtel füllen und dabei darauf achten, dass er nicht zusammensackt. Mir ist das leider bei der großen Kugel passiert L. Wenn die Kugel gefüllt ist macht ihr oben noch einen kleinen Gupf, da der Beton beim Aushärten etwas schrumpft.
Der Beton braucht nun ca. eine Woche zum Aushärten und dann kannst du den Ball einfach herunterschneiden. Nun den Gupf noch mit einer Flex abschleifen und fertig ist die Gartenkugel.
Wer die Schritt-für-Schritt-Anleitung möchte findet diese ab morgen in unserem Downloadbereich.
Lg Christina

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Lavendelkerze

Wie versprochen gibt’s heute den zweiten Teil zum Thema Herbarium bzw. getrocknete Blumen. Man kann viele schöne Dinge damit machen: Bilder, Rahmen, Schmuck,… ich habe mich für Kerzen entschieden und zwar aus einem ganz einfachen Grund: meine Schwester heiratet in ein paar Wochen und ihre Hochzeitsblume ist der Lavendel. Als sie mich gebeten hat die Hochzeitskerze zu machen, habe ich natürlich nicht nein gesagt!
Mein erster Versuch war, Lavendel in eine Kerze einzugießen. Leider ein totaler Misserfolg! Die Fotos dazu erspar ich euch lieber :-)
Vor einiger Zeit habe ich euch eine Methode vorgestellt mit der man ganz einfach mit Hilfe eines heißen Löffels eine Serviette an einer Kerze anbringen kann. Das kann man auch mit Blumen machen- so steht‘s zumindest im Netz ;-)

Ich hab‘ das mit dem getrockneten Lavendel von letzter Woche versucht- leider mit wenig Erfolg. Der Lavendel haftete zwar super an der Kerzen, jedoch war die Oberfläche der Pflanze eher verbrannt, als noch schön violett (siehe linkes Bild). Deshalb blieb mir nur mehr der gute alte Kleber- natürlich ein Wachkleber, damit man die Kerze später auch ohne gefährliche Dämpfe anzünden kann. Das hat dann ganz ohne Probleme funktioniert und ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Lg Christina

Der erste Schritt zum eigenen Herbarium

Herbarium- Substantiv, das. Eine Sammlung getrockneter Pflanzen und Blätter.
So viel zur Definition… Als Kinder haben wir schon Blumen gesammelt und zwischen Löschpapier (gibt’s das heute überhaupt noch?) getrocknet. Aber nicht nur das, ganz besonders stolz war ich auf meine Libellenlarve! Aus heutiger Sicht ein furchtbar grausliches Tier, aber damals fand ich es megacool.
Das Herbarium erfreut sich in diesem Frühling wieder vermehrter Beliebtheit, und man stolpert immer wieder über schöne Bilder hinter Glas, auf Papier oder in sonstiger Form. Aber: der erste Schritt zum Herbarium ist natürlich die Pflanzenpresse- und ja, man kann die Blumen natürlich auch in Büchern trocknen, aber ich möchte euch trotzdem zeigen wie man ganz einfach eine solche Pflanzenpresse bauen kann.

Du brauchst:
2 Holzplatten ca. A4 oder größer in mind. 7mm Stärke
Karton
Papier
4 Schrauben mit langem Gewinde und Flügelmuttern
Bohrmaschine, Lineal, Bleistift


Beim Kauf der Schrauben müsst ihr darauf achten, dass sie lang genug sind und ein möglichst langes Gewinde haben. Sie müssen alles zusammenhalten und pressen; also 2 Holzplatten, 2 Stk. Karton, Papier und Blumen.
Zuerst in einem Abstand von ca. 3cm zum Rand Löcher in die erste Platte bohren. Dabei darauf achten, dass die Löcher mit der Größe der Schrauben übereinstimmen. Nun diese Platte auf die zweite Platte legen und mit dem Bleistift durch das Loch mittig einen Punkt auf die zweite Platte malen. So könnt ihr sicher gehen, dass die Holzplatten dann auch wirklich genau übereinanderliegen. Nun auch in die zweite Platte Löcher bohren und ausprobieren, ob alles gut aufeinanderpasst und eventuell abschmirgeln.


Nun kann das Pressen auch schon beginnen. Die einzelnen Teile (Holz, Karton, Papier und Blumen) wie abgebildet übereinanderstapeln und die Flügelmuttern gut festziehen. Ihr könnt entweder den Karton und das Papier etwas kleiner wählen als das Holz, oder einfach ebenfalls Löcher hineinmachen, damit alles auch zugeht.


Nach ca. einer Woche ist es dann soweit und ihr könnt eure Blumen oder Blätter für euer Herbarium herausnehmen. Was man aber noch tolles damit machen kann, zeige ich euch nächste Woche,
lg Christina

Im Garten

So grausam das Wetter zur Zeit auch ist- etwas Gutes hat es dennoch. In meinem Garten wächst und gedeiht es fröhlich vor sich hin und ich muss nicht mal gießen. Ganz besonders in den neuen Hochbeeten die mein Mann mir aus Lärchenholz gebaut hat. Hätt ich nie gedacht, aber das Gemüse das ich gleichzeitig im „normalen“ Garten angepflanzt habe ist um ein Drittel kleiner! Damit nun auch jeder außer mir sich in unserer Kräuterspirale zurechtfindet, habe ich heute eine kleine Anleitung für Pflanzenschilder für euch.

Du brauchst:
Holzstaberl
Messer zum Schnitzen
Wasserfesten Stift oder Brandmalset

Bei Spaziergängen im Wald oder zumeist auch im eigenen Garten lassen sich passende „Holzsteckerl“ finden. Die werden nun an einer Seite angespitzt, sodass sie einfach in die Erde gehen und an der anderen Seite wird ca. die obere Hälfte abgetragen. Wie lange das weggeschnitzte Stück ist, entscheidet der spätere Pflanzenname, der darauf stehen soll. Nun nur noch mit einem wetterfesten Stift, oder noch besser mit einem Brandmalset den Namen draufschreiben und schon sind die Pflanzenschilder fertig!
lg Christina

Spitzwegerich auf unserer Wiese

Um diese Jahreszeit wächst Spitzwegerich wohin das Auge reicht. Dass man das Kraut auch gut nutzen kann ist leider vielen nicht bekannt. Deshalb hier mal ein paar kleine hints: Äußerlich kann man die Blätter bei einem Insektenstich frisch auf der Haut verreiben, oder als lindernde Breiumschläge gegen Verbrennungen. Aber auch als Einreibemittel für die Brust bei Husten ist das Kraut bestens geeignet. (Links zu den Themen und der korrekten Anwendung findest du im Netz und werden hier nicht extra angegeben)
Du brauchst:
Spitzwegerich
Gutes natives Olivenöl
Bienenwachs
Kleine Dose zur Aufbewahrung

Zuerst den Spitzwegerich klein schneiden und mit Olivenöl bedeckt für 4-6 Wochen in die Sonne stellen. Ich habe den Spitzwegerich in ein schönes Glas gefüllt und gleich noch als Deko für meine Tisch verwendet. Da ich ja auch Chemiker bin interessiert mich natürlich was da eigentlich passiert. Das Ganze nennt sich Ölauszug- die ätherischen Öle gelangen dabei aus der Pflanze in das Öl und sind für die heilende Wirkung verantwortlich.
Nun das Öl abgießen und das geht am besten mit einer Kartoffelpresse, aber auch ein Sieb oder ein Tuch funktionieren. Wer will kann das Öl nun verwenden, aber da meine Kleine Cremen einfach liebt und sie ihre diversen Stiche und Schrammen gerne selber einschmiert, mach‘ ich immer eine Creme, sofern möglich. Das Rezept kann für alle Salben auf Ölbasis verwendet werden.
Pro 100ml Öl werden 12g Bienenwachs abgewogen und gemeinsam mit dem Öl so lange erhitzt bis das Wachs schmilzt (ca. 40-50°C). Das homogene Gemisch muss dann nur noch abgefüllt werden.
Keine Chance den Stichen!
Lg Christina

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