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Blog Beiträge markiert mit 'Nähen'

Handyhülle aus SnapPap

Schon seit einigen Monaten schwirrt bei mir zu Hause eine SnapPap Rolle herum und schon längst will ich etwas daraus machen, weil das Material einfach genial ist. Man kann es waschen, nähen, bemalen, bedrucken, kleben oder nähen und somit war es die ideale Wahl für mein heutiges Projekt- eine Handyhülle nähen. Aber nicht nur ich zeige ich heute eine Handyhülle, sondern auch noch viele andere Blogger und das jeder auf seine eigene Weise. Warum machen wir das? Weil Universal zu einem gemeinsamen Blogeintrag aufgerufen hat und ich da natürlich gerne mit von der Partie bin.

Du brauchst:
SnapPap
Schere, Lineal, Bleistift
Nähmaschine
Stempel und Stempelkissen

Zuerst nimmst du dein Handy und legst es auf das Papier- lass auf allen Seite einen Überstand von 2 cm und schneide das Papier zu. Dabei nicht vergessen, dass du die Handylänge doppelt nimmst und auch das untere schmale Stück deines Handys miteinbeziehst. Nun kannst du das SnapPap entweder waschen oder einfach ganz viel drehen, verknoten und knuddeln. So bekommst du den bekannten „used look“ des Materials.

Nun musst du noch einen Streifen Papier in der Länge deiner Handyhülle zuschneiden (Breite= 1,5cm). Ganz toll sehen hier auch farbige Gewebebänder aus, aber ein solches hatte ich leider nicht zur Hand. Nun das Band bei ca. 2/3 der Hülle annähen. (Wenn man ein Band mit einer Vorder- und Rückseite hat so muss man beim annähen die Rückseite nähen)

Für meine Naht muss ich mich an dieser Stelle entschuldigen- just heute hat meine Nähmaschine entschieden gegen mich zu arbeiten. Man kann es ihr aber auch nicht verdenken- sie hat schon 35 Jahre am Buckel und hat sich sicherlich eine Auszeit verdient.
Nun am anderen Ende in einem Abstand von 3cm mittig 2cm breit einschneiden und das Band durchfädeln. Damit der Abschluss schöner aussieht und nicht so leicht zurückrutschen kann muss man nun das Ende umklappen und annähen.

Nun muss das Ganze nur noch an den beiden Längsseiten zusammengenäht werden- dabei unbedingt darauf achten, dass das Band außen ist. Zu Guter Letzt die Hülle noch wenden und schon ist das gute Stück fertig. Leider muss ich sagen, dass die Naht meiner Hülle nicht gut geworden ist. Wie gesagt meine Nähmaschine hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel und konnte sich anscheinend mit dem neuen Material nicht ganz anfreunden.

Wer möchte kann die Hülle nun noch bestemplen, bemalen oder auch anders verzieren.
Lg Christina

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Dann lass uns mal eine Karte nähen!

Um neue Anbieter für unseren Shop zu finden, bewege ich mich in letzter Zeit viel auf allerlei Märkten. Kreativmärkt, Weihnachtsmärkte, Ostermärkte,… es gibt da schon eine ganze Menge! Und so stoße ich auch manchmal auf ein ganz besonderes Schmuckstück. Diesmal ist mir dieses alte Vogue Briefpapier in die Hände gefallen. Ich habe es aus einem Nachlass eines „Briefpapiersammmlers“- ich wusste echt nicht, dass es so ein Hobby gibt! Aber ich lerne ja gerne dazu. In der heutigen Zeit ist das Schreiben mit Stift ja schon ziemlich in Vergessenheit geraten und ich nehme mich da nicht aus. Das Meiste schreibe ich am Computer, oder am Handy; nur noch selten nehme ich Papier und Stift in die Hand, außer ich zeichne etwas. Ich denke damit bin ich nicht alleine, aber ich denke auch wir sollten das „alte Handwerk“ nicht vergessen und so habe ich vor Kurzem bei JuYogi einen Kalligraphie Workshop besucht. Damit die „schöne Schrift“ nun auch richtig zur Geltung kommt, habe ich mir aus dem alten Briefpapier ein paar Karten genäht und anschließend an liebe Menschen verschickt.

Du brauchst:
Briefpapier
Servietten mit schönen Motiven
Schere, Serviettenkleber
Nähmaschine

Zuerst das gewünschte Motiv aus der Serviette ausschneiden und die unteren beiden Lagen der Serviette entfernen. Nun das Briefpapier mit Serviettenkleber einstreichen (in der Größe des Motivs) und die Serviette festdrücken. Das Ganz gut trocknen lassen und anschließend mit der Nähmaschine im Zick- Zack Stich herumnähen.
Nun braucht ihr nur noch ein paar netten Zeilen für einen lieben Menschen zu schreiben!
Lg Christina

Holz, Holz, Holz

Nachdem uns der Winter ja noch immer fest im Griff hat, heizen wir fleißig mit unserem Holzofen. Nicht nur, dass es ein angenehme Wärme gibt, es sieht auch einfach gemütlich aus. Leider ist da immer die Sache mit dem Holz holen und den einfach nicht passenden Transportmöglichkeiten dafür.
Aber vor einiger Zeit habe ich in einer Zeitschrift eine Holztragetasche gesehen, die nicht nur toll ausgesehen hat, sondern wenn sie leer ist auch keinen Platz benötigt! Also nichts was ich dann den ganzen Sommer lang von einem Eck ins Andere räumen muss. Da mir die Tasche mit einem Preis von ca. €80.- aber deutlich zu teuer war, habe ich sie einfach selbst gemacht. Blöderweise habe ich einfach drauf los gearbeitet und nicht daran gedacht von jedem Schritt ein Foto zu machen. Ich war mir auch gar nicht sicher, ob das Ganze am Ende gut aussehen würde. Aber ich denke man bekommt das auch mit ein bisschen Vorstellungskraft ohne Fotos hin:
Du brauchst:
- Starken Stoff (z.B.: Leinen)
- Stangen oder Stecken (siehe Foto)
- Nähmaschine und Schere

Zuerst ein passendes Rechteck ausschneiden. Die Breite sollte ca. 40+1cm Nahtzugabe auf jeder Seite sein, da die gängigen Holzscheitel 35cm haben. Die Länge hängt von der Größe der „Holz-tragenden-Person ab“, bei einem durchschnittlichen Mann mit 1,85m habe ich 1,4m genommen. Zuerst die Längsseiten umnähen um ein ausfransen zu verhindern. Anschließend die Stangen mit der breiten Seite des Stoffs „umwickeln“ und eine Röhre für die Stangen nähen. Als Stangen habe ich alte Vorhangstangen verwendet und diese auf die passende Länge gekürzt. Nun müssen nur noch auf beiden Seiten direkt neben der Stoffröhren Rechtecke ausgeschnitten werden, damit man die Stangen auch gut umgreifen kann. Hier noch die Kanten umnähen und schon ist die Holztragetasche fertig.
Klingt kompliziert, is es aber nicht! Wer noch Fragen dazu hat, kann sich gerne jederzeit bei mir melden,
lg Christina

Upcycling trifft Labeling (Sponsored)

Heute möchte ich euch ein ganz tolles Projekt zeigen. Nicht nur dass es sich um Upcycling dreht, sondern ich durfte auch ein paar Produkte der Firma Dortex testen. Und um diese in Szene zu setzen, habe ich mich im Netz ein bisschen umgesehen und eine ganz tolle Idee bei Augusthimmel gesehen.

Du brauchst:
Tetra Packs (innen mit Alu Beschichtung)
Nähmaschine
Etiketten der Firma DORTEX

Zu Beginn schneidest du das obere und untere Ende der Kartons auf und wäscht alles gut. Dann den Karton der Länge nach entlang der „Naht“ des Kartons aufschneiden. Nun darfst du den Karton wuzeln, kneten, drehen,… so lange bis du merkst, dass sich an den Kanten die Schichten voneinander lösen. Da mit dem Finger etwas hineinfahren und die Schichten voneinander trennen.

Den Teil mit der Beschriftung kannst du verwerfen und den anderen nähst du wieder an der gleichen Stelle zusammen, wo die ihn vorher aufgeschnitten hast. (Dabei darauf achten, dass das Alu innen ist.) Nun musst du das ganze Teil wenden- ja wirklich! Wie wenn du ein Untensilo aus Stoff nähen würdest. An einem Ende zusammennähen und an den beiden Kanten Abnäher nähen. Zum Schluss noch alles was störend wegsteht einfach abschneiden. Jetzt wieder wenden und nun nur noch das obere Ende zweimal umstülpen.



Für das kleinere der beiden Utensilos habe ich eine Verpackung genommen und ein Boot sowie das Etikett Satinera® der Firma Dortex mit Montagekleber befestigt. Für das Größere habe ich zwei Tetrapacks zusammengenäht und das Etikett Corinera® einfach per Hand hinaufgenäht. Das Label ist aus SnapPap und die Schrift wurde mit Laser eingraviert. Praktisch sind auch die beiden Löcher auf den Seiten um das Label anzubringen- und es schaut echt cool aus!

Die Firma Dortex hat mich nicht nur mit ihren Produkten überzeugt, sondern auch mit ihrem Kundenservice. Als bei mir eine Frage bezüglich der Farbgebung bei der Bestellung aufgetreten ist, bekam ich sofort eine kompetente Antwort die mir weitergeholfen hat. Das ist heute leider nicht immer selbstverständlich. Von meiner Seite: Thumps up!
Liebe Grüße,
Christina

Die ausführlich Anleitung gibt’s ab morgen in unserem Downloadbereich.
In freundlicher Zusammenarbeit mit DORTEX

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Das Honigkuchenpferd

Kennt ihr das? Ihr baut alles zusammen, aber ein oder auch mehrere Teile bleiben übrig! Wer eine Vespa in seiner Jugendzeit hatte, weiß vermutlich von was ich rede. Egal wie genau wir alle Schrauben rund um den ausgebauten Motorblock legten, am Ende war entweder eine zu viel, eine zu wenig oder eine Schraube musste „passend gemacht“ werden.
Und so erging es mir bei diesem Projekt. Ich habe mir vor einiger Zeit ein kleines Buch mit Nähanleitungen für Taschen gekauft (TOPP, tausend und meine Tasche- Sport und Fitness). Voller Enthusiasmus habe ich die Teile für eine Hüfttasche zugeschnitten und mich an die Nähmaschine gesetzt. Am Anfang war noch alles easy. Lt. Buch sollte ich rechts auf rechts nähen und die Abnäher nähen- das war ja noch leicht. Aber dann kam das Schnittteil 4a. Ich hab‘ mir über eine Stunde den Kopf zerbrochen und bin nicht dahintergekommen, wo das Teil hingehört. Aber: ich hab‘ dann einfach gemacht wie ich geglaubt habe. Ein Teil hier, ein Teil da… und ich bin ja kreativ- was nicht passt wurde passend gemacht, ;-) UNd am Ende habe ich gestrahlt wie ein Honigkuchenpferd!
lg Christina

eine Clutch für Mama

…das steht schon lange auf meiner To-Do-Liste und vor allem deshalb, weil es so einfach ist! Für diese Clutch braucht ihr nur:

- ein Tischset
- eine Nähmaschine
- Klettverschluss
- Kleber

Ich habe mein Tischset günstig im Baumarkt gekauft. Hier kann man sich bzgl. Design oder Muster austoben- alles was gefällt ist erlaubt.

Das Tischset vor sich auslegen als ob man es für den tatsächlichen Zweck verwenden würde. Nun von der linken Seite her bei ca. einem Drittel einschlagen um umbiegen. Nun die rechte Seite so darüberklappen, dass innen bis zur Falz noch etwas Platz ist und das rechte Teil nicht ganz mit der linken Falz abschließt. Klingt kompliziert, aber wenn man das Teil vor sich liegen hat ist es ganz einfach und logisch. Nun müssen nur noch die beiden Seitenöffnungen zugenäht werden. Den Klettverschluss habe ich mit Textilkleber angebracht. Kleiner Tipp: zuerst eine Seite ankleben, dann den zweiten Teil darauf kletten und mit Kleber bestreichen und erst dann den „Deckel“ darauf. Das Ganze und trocknen lassen- und voila, fertig ist die Clutch!
Die Anleitung könnt ihr euch natürlich unter Clutch downloaden.
Lg Christina

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