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Blog Beiträge markiert mit 'natur'

Täuschend echte Muschelschale aus Gips



Meine Schwiegermutter hat in ihrem Garten diese unglaublich große Muschelschale aus Ton stehen, die sie einmal aus einem Urlaub mitgebracht hat. Jedes mal wieder denke ich mir wie toll sie aussieht und deshalb habe ich heuer beschlossen mir einfach selber eine zu machen. Nach ein bisschen Recherche war klar, dass Gips für mein Projekt am Besten geeignet ist.



Du brauchst:
Altpapier
Alufolie
Gipsbinden
weiße und beige Acrylfarbe
Schere
flache Schüssel
Schüssel mit Wasser
altes Handtuch



Aus dem Zeitungspapier 5 Rollen drehen, diese dann mit Alufolie umwickeln und anschließend der flachen Schüssel so positionieren, dass sie in etwa wie eine Hand aussehen. Gegebenenfalls noch etwas mit der Schere abschneiden. Wichtig dabei ist, dass alles gut mit Alufolie bedeckt ist und ihr auch einen „Boden“ habt (siehe Foto).
Nun die Gipsbinden in unterschiedlichen Längen zuschneiden. Achtet darauf, dass ihr auch viele kleinere Stücke mit ca. 3-4 cm habt, um euch das arbeiten zu erleichtern.



Jeweils eine Gipsbinde in der Wasserschüssel anfeuchten bevor ihr sie verwendet und immer gut ausdrücken, da ansonsten zuviel Wasser auf eurem Objekt austritt und es ewig zum trocknen braucht oder im schlimmsten Fall, sich die Zeitung darunter ansaugt.
Im ersten Schritt die ganze Innenseite der Muschel gut mit Gipsbinden auslegen und insbesondere kleine Falten bzw. Gräben zwischen den einzelnen Rollen legen, damit es später wie die Rundungen der Muschel aussehen. Anschließend durchtrocknen lassen und hier nicht zu voreilig wieder starten, denn ansonsten weicht sich eure Muschel mit den neuen Gipsbinden wieder zusehr auf und könnte zusammenfallen.
Die getrocknete Muschel von ihrer Unterkonstruktion entfernen und jeweils auf der Innen- und Außenseite noch eine weitere Lage Gips aufbringen. Dazwischen immer wieder gut trocknen lassen.



Zum Schluss habe ich die Muschel noch mit einer Mischung aus weißer und beiger Acrylfarbe überzogen um die noch sichtbaren Gitterstrukturen der Gipsbinden zu übermalen.
Meine Muschel kann ich zwar nicht in den Garten stellen, aber als Deko bei mir im Haus macht sie sich super und ich bin ganz begeistert über die Arbeit mit Gipsbinden. Ich habe ganz vergessen wieviel Spaß das macht!
Einen schönen kreativen Mittwoch euch allen,
lg Christina

Homemade Cola für den Sommerdrink



In unserem Garten wächst und gedeiht alles und ich finde auch immer wieder Sachen, die ich in vollem Eifer angepflanzt habe, ohne direkt gleich zu erkennen wofür sie gut sind. So ging es mir diesmal und ich fand Eberraute zwischen Salbei und Thymian. Schwer zu entdecken war sie nicht, denn die Pflanze war dabei meine Kräuterspirale vollends einzunehmen. Die Eberraute ist eine Pflanzenart aus der Gattung Artemisia und wird als Heil- und Gewürzpflanze verwendet. Aber, sie hat noch einen ganz anderen Vorteil- sie schmeckt und riecht nach Cola!

Du brauchst:
ein paar Zweige Eberraute
Datteln
Zitronen
Mineral
Schraubgefäße
Stabmixer



Um eine natürliche Süße zu erzeugen einfach Datteln in Wasser einlegen und ein paar Stunden einweichen lassen. Ebenso die Eberraute in ein Schraubgefäß mit einer aufgeschnittenen Zitrone geben und einen Tag stehen lassen.
Am nächsten Tag die Datteln pürieren- es entsteht eine Paste. Wer will kann diese noch abseihen, damit die Cola später klar ist.
Die Eberraute abgießen und den Sud abfüllen. Ich kann euch hier leider keine genauen Mengenangaben geben, denn wir sind immer noch am experimentieren, wieviel Dattelpaste, Mineral und Eberrautensud am Besten zusammenpassen.
Zurzeit machen wir eine Mischung aus ca. ¼ Dattelmuß, ¼ Eberrautensud und ½ Mineralwasser. Nun nur noch ein paar Eiswürfel dazu und die natürliche Cola ist fertig.



Meine Kinder lieben es und ich muss auch ehrlich sagen, dass ich mehr als begeistert bin, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass man so einfach Cola machen kann- und das ganz natürlich!
Lg Christina

Upcycling liegt voll im Trend!


Das Thema Nachhaltigkeit und Upcycling ist nicht erst seit gestern voll im trend, aber ich befürchte es ist immer noch nicht bekannt genug. Deshalb finde ich es super, dass ich von ottoinside vor kurzem eine mail bekommen habe an einem Artikel dazu mitzuarbeiten. Der Beitrag ist heute hier erschienen und es finden sich ein paar tolle Ideen darunter, abgesehen von meiner ;-)
Da mich das Thema nicht nur in dem Bereich des Upcyclings beschäftigt, sondern auch in meinem täglichen Leben Nachhaltigkeit eine große Rolle spielt, wird es dazu bald einen Workshop geben:

Natürlich Nachhaltig zu Hause

Wer kennt nicht den überfüllten Putzkasten zu Hause? Lauter Produkte in Plastikverpackungen für den Einmalgebrauch von denen man bei Keinem die Inhaltsstoffe versteht? Das wollen wir ändern! In diesem Einsteigerkurs werden ein paar grundlegende Reiniger und andere Goodies selber hergestellt. Die Rezepte sind natürlich auch dabei, damit man alles auch zu Hause wieder auffüllen kann.

Ort und Verpflegung: der Kurs findet in Omas Teekanne (Nikolaiplatz 1, 8020 Graz) statt. Wir sorgen für Kaffee und Kuchen (nicht im Workshoppreis inbegriffen).

Material: bitte leere Schraubgläser oder alte Verpackungen von Reinigern mitbringen.
Workshoppreis inkl. Materialien €40.-

Termine: 04.04.2019 (17:00-19:30 Uhr)
Anmeldung: christina[at]kreativehaende.at

Ich hoffe ich hab‘ euch Lust auf mehr gemacht und wir sehen uns beim Workshop oder ihr lasst euch von einem meiner Upcycling und Nachhaltigkeit Projekte inspirieren. Bald gibt’s dazu im Blog selbst gemachte Bienenwachstücher (ich teste sie bereits ein halbes Jahr und sie sind einfach genial!), Lavendelspray, natürlich gefärbte Ostereier und vieles mehr!
Viel Spaß beim lesen und upcyclen,
Lg Christina

Adventkranz binden mit den Mädels



Kaum zu glauben, aber gestern war es bereits wieder soweit- bei mir zu Hause wurde Adventkranz gebunden. Aber nicht alleine! Wir waren wie jedes Jahr eine lustige Runde aus fast 10 Mädels und haben uns einen wunderschönen Abend gemacht. Diese Tradition gibt es schon viele Jahre, und ich freue mich immer wenn dieser Abend wieder da ist.





Von Zeit zu Zeit kommen auch neue Gesichter dazu und die „alten Hasen“ können ihr wissen weitergeben. So hatten wir gestern sogar eine „Adventkranzpolizei“ ūüėä
Bei gutem Chili, Glühwein und Kuchen haben wir bis spät in die Nacht getratscht und wieder alte Geschichten aufgewärmt!




Danke euch allen, dass es wie jedes Jahr ein wunderschöner Abend war!
Lg und einen schönen Start in die Adventzeit,
Christina

Shinrin Yoku - Waldbaden



Das ist diesen Herbst sicher eines der „Trendwörter/ begriffe“ um die man nur schwer herumkommt wenn man in einen Buchladen geht. Aber was ist das eigentlich? Ich hab‘ schon mit meiner Freundin auf der Alm, umgeben von Wald, Wiesen und Kühen in den Osttiroler Bergen darüber philosophiert. Wir kamen zu dem Schluss das wir schon lange Shinrin Yoku- zu deutsch: Waldbaden betreiben. Als Kinder mit unseren Eltern beim Wandern und heute selbst als Eltern mit unseren Kindern beim Wandern, Spazieren gehen und Wald erforschen. Das soll laut neuesten Studien super gesund sein. Aber wissen wir das nicht schon lange? Brauchen wir dafür extra Studien? Jeder der schon mal im Wald war und merkt wie sich der Gang und der Kopf entschleunigt weiß vermutlich von was ich spreche.



Als DIY zu diesem Thema habe ich ein wunderschönes Holz aus dem Wald meines Opas genommen und verziert. Es steht nun in meiner Garderobe und erinnert mich an eine wunderschöne Zeit auf der Alm und den Wald.



Du brauchst:
Holzstück
schwarzen Fineliner
Block und Bleistift


Ich habe mich an verschiedenen Schriften probiert, bis ich die für mich passende gefunden habe. Anschließend den Schriftzug mit Bleistift auf dem Holzstück vorschreiben und mit einem schwarzen Fineliner nachmalen. Den Stift vorher auf der Rückseite des Holz ausprobieren, denn manche verlaufen ziemlich auf der Holzfaser.



Schon ist die Erinnerung an einen unvergesslichen Sommer fertig,
einen schönen Start in den Herbst,
Lg Christina

Der erste Zapfenstreich

Halloween ist vorbei und somit auch die Herbstzeit. Überall bereitet man sich jetzt schon auf Weihnachten vor; nicht nur in den Geschäften (die haben ja schon vor Wochen begonnen!!!) sondern auch auf den diversen Blogs. Ich bin da eher für den sanften Übergang und deshalb gibt’s von mir heute einen Zapfenstreich!


Du brauchst:
große Zapfen, kleine Äste
Fimo
Schnur
Schraubhaken
Bohrer, Heißkleber, Schere, Schaschlikspieß
Für die Befestigung des Zapfens musst du zuerst ein Loch in der richtigen Größe für den Schraubhaken bohren. Ich habe das Loch etwas größer gewählt und den Schraubhaken mit etwas Heißkleber fixiert. Die kleinen Holzstücke ebenfalls in der Mitte durchbohren.
Als Zwischenstück, und da es ja ein Projekt mit meinen beiden Töchtern war, haben wir bunte Fimokugeln eingebaut. Fimo hat hier den klaren Vorteil das es bunt ist (und vor allem auch rosa wie meine Töchter bemerkten!), schnell fertig ist und witterungsbeständig ist: Fimo zu Kugeln formen, mit dem Schaschlikspieß ein Loch hineinbohren und im Ofen lt. Packungsanleitung aushärten.


Jetzt nur noch die Schnur in der passenden Länge zuschneiden, den Zapfen am Ende befestigen und immer vor jeder neuen Kugel, oder jedem Steckerl vor dem ein Abstand ist, einen Knoten in die Schnur machen, damit das Ganze nicht nach unten rutscht. Das hat meinen Mädels besonders Spaß gemacht und ich denke es war auch eine gute Übung für ihre Motorik.


Wir haben unsere Zapfenhänger direkt vor unserem Esszimmer auf der Terasse aufgehängt und erfreuen uns jeden Tag daran!
Viel Spaß beim Nachmachen,
lg Christina

Hygge und der goldene Herbst


Hygge
…das ist mit Sicherheit eines der Modewörter zur Zeit! Aber was heißt das eigentlich genau? Ich hab‘ mich mal ein bisschen in der Buchabteilung umgesehen und es hat auf alle Fälle immer etwas mit Gemütlichkeit und Kerzen zu tun. Lt Kurier ist zu Hygge folgendes zu sagen:“ Als Gegentrend zum Individualisierungs- und Optimierungswahn der vergangenen Jahre geht es bei Hygge darum, eine entspannte Zeit mit vertrauten Menschen zu verbringen. Idylle pur.“
Im Netz findet man auch schon allerhand Hygge Challenges, was aber meiner Meinung nach genau das Gegenteil vom dem ist was Hygge wirklich ausmacht. Aber nicht nur Hygge macht die Runde- auch das ein neues Wort aus Schweden wird immer mehr gehyped:

Lagom – Not too little. Not too much. Just right.

Aber jetzt genug der Wortklauberei und auf zu unserem DIY. Wie jedes Jahr wird auch heuer meine Familie zum Kürbis schnitzen kommen, und das läuft für mich eindeutig unter dem Motto Hygge! Vorab habe ich mich schon an einer wunderschönen Datei von Silhouette Love probiert.


Du brauchst:
Kürbis
Plotterdatei Hello Autum
weißen Spray
Schere, Plotter
Zuerst das Motiv in der passenden Größe für den Kürbis auf einer beliebigen Vinylfolie ausdrucken. Die Farbe spielt dabei keine Rolle, weil wir sie später wieder entfernen werden. Nun das Motiv auf eine Übertragungsfolie kleben und auf den Kürbis, vorher gut mit einem trockenen Tuch abwischen, kleben. Hier besonders darauf achten, dass die Kanten gut kleben da ansonsten die Farbe unterhalb hineinrinnt. Nun den Kürbis auf eine Unterlage stellen und in einem gut belüfteten Raum mit weißer Farbe ansprühen. Wenn der Kürbis draußen stehen sollt müsst ihr darauf achten, dass die Farbe wasserfest ist.



So schnell wie möglich nun das Vinyl wieder vom Kürbis entfernen, da wenn es zu lange Zeit hat zum trocken sich eine durchgehende Farbschicht bildet und sich das Motiv nicht mehr leicht entfernen lässt. Das war’s dann auch schon und ihr könnt euern Kürbis nach einer kurzen Trocknungszeit überall aufstellen.
Ich wünsche euch allen noch einen schönen goldenen Herbst!
Lg Christina

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